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Mobilfunk im Seenotfall

Mobilfunktelefone an Bord

Aufgrund der immer größeren Verbreitung von Mobilfunktelefonen auf See wurde der SAR-Alarmruf in allen deutschen Mobilfunknetzen von den entsprechenden Betreibern im Bereich der deutschen Nord- und Ostseeküste eingerichtet.

Die Kurzwahlnummer
124 124
(ohne Vorwahl)

dient lediglich der Alarmierung der Seenotleitung (MRCC) Bremen. Sie eignet sich nicht zur Abwicklung des Not- und Dringlichkeitsverkehrs.
Das Mobilfunktelefon ist kein Ersatz für UKW-Seefunk.

Mit einem Mobilfunktelefon kann eine Verbindung zu anderen Teilnehmern nur aufgebaut werden, wenn deren Telefonnummer bekannt ist.

Das Mobilfunktelefon kann auf See nicht gepeilt und somit im Notfall auch nicht geortet werden.

Die Reichweite und die Verfügbarkeit der Mobilfunknetze sind auf See eingeschränkt. Ebenso können wetterbedingte Einflüsse die Verbindung beeinträchtigen.

Empfehlungen

Ein Mobilfunktelefon an Bord sollte von einem Fachmann an einem wassergeschützten Ort eingebaut und mit einer optimalen Antenne versehen werden.

Ausreichende Energieversorgung (Akku/Ladegerät) für das Mobilfunktelefon sollte sichergestellt sein.

Vor Reiseantritt sollten Informationen über die aktuelle Funkversorgung bei dem jeweiligen Netzbetreiber eingeholt werden.

Bei Alarmierung über den SAR- Alarmruf 124 124 sollten folgende Informationen an die Seenotleitung (MRCC) Bremen weitergegeben werden:

Das Mobilfunktelefon sollte nach der Alarmierung nicht für weitere Gespräche benutzt werden, sondern für evtl. Rückrufe der Seenotleitung oder der SAR-Einheiten freigehalten werden.

Quelle: http://www.mrcc.dgzrs.de/pages/sar-einsatzplan/sar-kommunikation/mobilfunk-telefone-an-bord.ph

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